Bauen beginnt unter der Oberfläche.

Baugrunderkundung, Bodengutachten und Versickerungsbeurteilung

in Schleswig-Holstein und der Metropolregion Hamburg

GeoGroth – Baugrundexpertise aus Oering

Trägt Ihr Baugrund, was Sie planen?

Tragfähigkeit, Grundwasserstand, Versickerungsfähigkeit: Was ein Grundstück tatsächlich hergibt, zeigt sich nicht am Reißbrett, sondern im Boden. Wir untersuchen den Untergrund, bewerten die Ergebnisse und übersetzen sie in einen geotechnischen Bericht.

Wir arbeiten für private und gewerbliche Bauherren ebenso wie für Architektur- und Planungsbüros, Bauunternehmen und Kommunen.

Rechtlich ist die Lage dabei eindeutig: Den Baugrund stellt die Bauherrschaft – und trägt damit grundsätzlich auch das Risiko unbekannter Bodenverhältnisse. Genau dieses Risiko lässt sich mit überschaubarem Aufwand minimieren, bevor der erste Bagger anrückt.

Wo wir zum Einsatz kommen:
  • Neubau, Umbau oder Erweiterung von Ein- und Mehrfamilienhäusern

  • Umsetzung von Gewerbehallen, landwirtschaftliche Betriebsgebäude u. ä.

  • Versickerung von Niederschlagswasser

  • Entsorgung von Bodenaushub

  • Erschließung und Bebauungsplanung

  • Verdichtungskontrollen, z. B. im Erd- und Straßenbau

Sie planen ein Bauvorhaben?

Schicken Sie uns Adresse und Art des Vorhabens, dann melden wir uns mit dem weiteren Vorgehen. Oder rufen Sie uns einfach an.

Leistungen

Was wir für Sie tun

Icon Baugrunderkundung

Baugrunderkundung

Kleinrammbohrungen, Rammsondierungen und Probenahmen auf Ihrem Grundstück. Wir ermitteln den Schichtaufbau und die Grundwasserverhältnisse als Grundlage für Planung und Statik.
Icon Bodengutachten

Bodengutachten

Auswertung und Beurteilung der Erkundungsergebnisse im geotechnischen Bericht, unter anderem mit Untergrundbeschreibung, Gründungsempfehlung und Hinweisen zur Abdichtung.
Icon Versickerungsbeurteilung

Versickerungsbeurteilung

Feldversuche zur Aufnahmefähigkeit des Bodens und Bemessung von Versickerungsanlagen für Niederschlagswasser.
Icon Verdichtungskontrolle

Verdichtungskontrollen

Prüfung und Bewertung fachgerechter Verdichtung im Erd- und Straßenbau mittels dynamischer und statischer Plattendruckversuche oder leichter Rammsondierungen.
Icon Geotechnisches Labor

Geotechnisches Labor

Bestimmung von Bodeneigenschaften im Erdlabor – Korngrößenverteilung, Wassergehalt und Konsistenzgrenzen als Grundlage für die bodenmechanische Bewertung.
Icon Umweltlabor

Umweltlabor

Probenahme nach LAGA PN 98 und Analyse in akkreditierten Laboren. Sie wissen vor dem Aushub, wie Ihr Bodenmaterial einzustufen ist und welcher Entsorgungsweg infrage kommt.
Unser Einsatzgebiet

Zwischen Nord- und Ostsee zu Hause.

Unser Büro steht in Oering im Kreis Segeberg, am Rande der Metropolregion Hamburg. Von dort haben wir eine gute Verkehrsanbindung in unser Einzugsgebiet, welches den Großteil Schleswig-Holsteins, Hamburg, Nordwestmecklenburg und Nordostniedersachsen umfasst.

Karte Norddeutschland mit Einzugsgebiet von GeoGroth
Gut zu wissen

Fragen und Antworten

Welche Leistung benötige ich?
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Das hängt davon ab, was Sie vorhaben – und meistens klärt sich das in einem kurzen Gespräch. Die häufigsten Fälle:

  • ‍Baugrunduntersuchung – der Regelfall vor einem Bauvorhaben. Bohrungen auf dem Grundstück und ein umfassendes Bodengutachten mit Gründungsempfehlung.
  • ‍Vorerkundung – die kleine Variante mit generellen Aussagen zum Untergrund. Sinnvoll vor einem Grundstückskauf oder in einer frühen Planungsphase.
  • ‍Versickerungsbeurteilung – wenn es allein darum geht, ob und wie Niederschlagswasser auf der Fläche versickern kann.
  • ‍Beprobung – Proben von Boden oder Wasser für die Laboruntersuchung, etwa wenn Aushub abgefahren und entsorgt werden soll.
  • ‍Verdichtungskontrolle – für die Abnahme von Sandplatten, Verfüllungen oder Straßenbaumaßnahmen.

Wenn Sie unsicher sind, rufen Sie uns an. Meist genügen wenige Minuten am Telefon, um das einzuordnen.

Wieso benötige ich ein Bodengutachten?
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Eine ausdrückliche gesetzliche Pflicht gibt es dafür nicht. Da die Bauherrschaft den Baugrund stellt und damit auch das Risiko unbekannter Bodenverhältnisse trägt, setzen die einschlägigen Normen eine Untersuchung des Baugrunds aber voraus.

Gemessen an den Kosten der nachträglichen Behebung von Bauschäden ist es die günstigste Absicherung, die ein Bauvorhaben kennt.

Wie früh sollte ich mich um den Baugrund kümmern?
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Am besten vor dem Grundstückskauf, spätestens im Zuge der Planung des Bauvorhabens. Je früher die Ergebnisse vorliegen, desto mehr Handlungsspielraum bleibt: In der Planungsphase kann angemessen auf eine ungünstige Bodensituation reagiert werden. Während der Bauphase ist das hingegen mit erheblichen Komplikationen und Zeitverzug verbunden.

Wie läuft eine Baugrunduntersuchung ab?
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Sie schicken uns die benötigten Informationen und Unterlagen zu Ihrem Bauvorhaben. Daraus erstellen wir Ihnen ein individuelles Angebot. Nach Auftragsbestätigung wird ein Termin für die Aufschlussarbeiten vereinbart.

Für den Termin selbst planen Sie bitte etwas Vorlauf ein: Bohrungen sind gesetzlich anzeigepflichtig, entsprechend liegen zwischen Beauftragung und Ausführung in der Regel zwei bis vier Wochen. Vor Ort benötigen wir dann lediglich Zugang zum Grundstück – Ihre Anwesenheit ist meistens nicht erforderlich, die Untersuchung dauert in der Regel nur wenige Stunden. Anschließend werten wir die Daten aus und erstellen den geotechnischen Bericht.

Welche Informationen und Unterlagen werden benötigt?
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Für ein Angebot benötigen wir: Adressen von Auftraggeber und Bauort, Art des Bauvorhabens, Lageplan mit Position und Größe des geplanten Gebäudes, sowie, wenn möglich, Grundrisse und Schnitte.

Des Weiteren ist für das Angebot entscheidend, ob mit oder ohne Keller gebaut werden soll, ob Niederschläge auf dem Grundstück versickert werden sollen und ob Bodenproben labortechnisch analysiert werden sollen.

Vor der Ausführung beschaffen Sie bitte alle verfügbaren Leitungspläne sowie, falls erforderlich, eine aktuelle Kampfmittelfreigabe.

Kann ich die Bodenkarte oder ein Nachbargutachten nutzen?
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Öffentliche Bodenkarten liefern großräumige Hinweise, keine belastbaren Werte für ein einzelnes Grundstück. Und schon wenige Meter weiter kann der Bodenaufbau anders aussehen – gewachsener Boden neben einer alten Auffüllung, eine Torflinse, ein anderer Grundwasserstand.

Genau diese Unterschiede entscheiden über Gründung, Abdichtung und Versickerung. Ein Nachbargutachten ersetzt die eigene Untersuchung deshalb nicht.

Braucht mein Bodenaushub eine Deklarationsanalyse?
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Sobald Aushub das Grundstück verlässt, verlangen Entsorgungsbetriebe in der Regel eine Einstufung des Materials – besonders bei Auffüllungen, gewerblich genutzten Flächen oder Rückbaumaterial.

Wir übernehmen die Probenahme nach LAGA PN 98, beauftragen die Analytik in akkreditierten Laboren und ordnen die Ergebnisse im Hinblick auf den Entsorgungsweg ein. Das lässt sich unmittelbar mit der Baugrunderkundung verbinden, sodass nur ein Termin nötig ist.

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