Tragfähigkeit, Grundwasserstand, Versickerungsfähigkeit: Was ein Grundstück tatsächlich hergibt, zeigt sich nicht am Reißbrett, sondern im Boden. Wir untersuchen den Untergrund, bewerten die Ergebnisse und übersetzen sie in einen geotechnischen Bericht.
Wir arbeiten für private und gewerbliche Bauherren ebenso wie für Architektur- und Planungsbüros, Bauunternehmen und Kommunen.
Rechtlich ist die Lage dabei eindeutig: Den Baugrund stellt die Bauherrschaft – und trägt damit grundsätzlich auch das Risiko unbekannter Bodenverhältnisse. Genau dieses Risiko lässt sich mit überschaubarem Aufwand minimieren, bevor der erste Bagger anrückt.
Neubau, Umbau oder Erweiterung von Ein- und Mehrfamilienhäusern
Umsetzung von Gewerbehallen, landwirtschaftliche Betriebsgebäude u. ä.
Versickerung von Niederschlagswasser
Entsorgung von Bodenaushub
Erschließung und Bebauungsplanung
Verdichtungskontrollen, z. B. im Erd- und Straßenbau
Schicken Sie uns Adresse und Art des Vorhabens, dann melden wir uns mit dem weiteren Vorgehen. Oder rufen Sie uns einfach an.
Unser Büro steht in Oering im Kreis Segeberg, am Rande der Metropolregion Hamburg. Von dort haben wir eine gute Verkehrsanbindung in unser Einzugsgebiet, welches den Großteil Schleswig-Holsteins, Hamburg, Nordwestmecklenburg und Nordostniedersachsen umfasst.
Das hängt davon ab, was Sie vorhaben – und meistens klärt sich das in einem kurzen Gespräch. Die häufigsten Fälle:
Wenn Sie unsicher sind, rufen Sie uns an. Meist genügen wenige Minuten am Telefon, um das einzuordnen.
Eine ausdrückliche gesetzliche Pflicht gibt es dafür nicht. Da die Bauherrschaft den Baugrund stellt und damit auch das Risiko unbekannter Bodenverhältnisse trägt, setzen die einschlägigen Normen eine Untersuchung des Baugrunds aber voraus.
Gemessen an den Kosten der nachträglichen Behebung von Bauschäden ist es die günstigste Absicherung, die ein Bauvorhaben kennt.
Am besten vor dem Grundstückskauf, spätestens im Zuge der Planung des Bauvorhabens. Je früher die Ergebnisse vorliegen, desto mehr Handlungsspielraum bleibt: In der Planungsphase kann angemessen auf eine ungünstige Bodensituation reagiert werden. Während der Bauphase ist das hingegen mit erheblichen Komplikationen und Zeitverzug verbunden.
Sie schicken uns die benötigten Informationen und Unterlagen zu Ihrem Bauvorhaben. Daraus erstellen wir Ihnen ein individuelles Angebot. Nach Auftragsbestätigung wird ein Termin für die Aufschlussarbeiten vereinbart.
Für den Termin selbst planen Sie bitte etwas Vorlauf ein: Bohrungen sind gesetzlich anzeigepflichtig, entsprechend liegen zwischen Beauftragung und Ausführung in der Regel zwei bis vier Wochen. Vor Ort benötigen wir dann lediglich Zugang zum Grundstück – Ihre Anwesenheit ist meistens nicht erforderlich, die Untersuchung dauert in der Regel nur wenige Stunden. Anschließend werten wir die Daten aus und erstellen den geotechnischen Bericht.
Für ein Angebot benötigen wir: Adressen von Auftraggeber und Bauort, Art des Bauvorhabens, Lageplan mit Position und Größe des geplanten Gebäudes, sowie, wenn möglich, Grundrisse und Schnitte.
Des Weiteren ist für das Angebot entscheidend, ob mit oder ohne Keller gebaut werden soll, ob Niederschläge auf dem Grundstück versickert werden sollen und ob Bodenproben labortechnisch analysiert werden sollen.
Vor der Ausführung beschaffen Sie bitte alle verfügbaren Leitungspläne sowie, falls erforderlich, eine aktuelle Kampfmittelfreigabe.
Öffentliche Bodenkarten liefern großräumige Hinweise, keine belastbaren Werte für ein einzelnes Grundstück. Und schon wenige Meter weiter kann der Bodenaufbau anders aussehen – gewachsener Boden neben einer alten Auffüllung, eine Torflinse, ein anderer Grundwasserstand.
Genau diese Unterschiede entscheiden über Gründung, Abdichtung und Versickerung. Ein Nachbargutachten ersetzt die eigene Untersuchung deshalb nicht.
Sobald Aushub das Grundstück verlässt, verlangen Entsorgungsbetriebe in der Regel eine Einstufung des Materials – besonders bei Auffüllungen, gewerblich genutzten Flächen oder Rückbaumaterial.
Wir übernehmen die Probenahme nach LAGA PN 98, beauftragen die Analytik in akkreditierten Laboren und ordnen die Ergebnisse im Hinblick auf den Entsorgungsweg ein. Das lässt sich unmittelbar mit der Baugrunderkundung verbinden, sodass nur ein Termin nötig ist.